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Independence Towers

Mit Turmhöhen von 200m und mehr entwickeln wir die weltweit höchsten Türme für Windenergieanlagen und die höchsten jemals gebauten freistehenden Holzkonstruktionen. 
Unsere zum Patent angemeldete Turmgeometrie basiert auf mathematischen und physikalischen Berechnungen und wurde unter ökonomischen Gesichtspunkten optimiert. 
Ein extrem dämpfendes Schwingverhalten minimiert Belastungen auf den Antriebsstrang, Rotor und den Turm an sich. Die winddurchlässige Geometrie reduziert zudem den Windvorstau zwischen Turm und Rotor, wodurch dieser deutlich runder läuft und den Verschleiß auf die Antriebskomponenten gegenüber windundurchlässigen Bauweisen zusätzlich verringert. Ein verhältnismäßig großer Durchmesser am Turmfuß ermöglicht die Verwendung eines Ringfundaments, das sowohl die Installations-, als auch die Rückbaukosten signifikant vermindert. 
Jeder Turm besteht aus heimischem Fichten- oder Kiefern- Brettschichtholz. Sämtliche Bauteile werden mit höchster Sorgfalt unter den Anforderungen der Produktnorm EN 14080 hergestellt und entsprechend markiert. Aufgrund der segmentalen Bauweise unserer Türme können alle Bauteile in Standardcontainern zum Standort geliefert werden und so die Transportkosten gegenüber herkömmlichen Turmvarianten erheblich reduziert werden. 

Das segmentale Prinzip

Ob Windenergieanlage oder Sendemast, die Anforderungen an Tragstrukturen sind stets standortabhängig und individuell zu betrachten. Für eine ökonomische Optimierung werden die Independence Towers in ihrer Dimensionierung und ihrer Struktur angepasst. Das heißt, dass sich sowohl die Trägerstärke, als auch die Trägerzahl verändern kann. In Abhängigkeit der Belastungen und des Standortes verwenden wir unterschiedliche Verbindungsmittel, die auf dem neuesten Stand der Technik sind und die Dauerhaftigkeit der gesamten Struktur garantieren.  
Die Geometrie der Türme ermöglicht es, schnell und einfach auf Kundenwünsche zu reagieren und ökonomisch optimale Lösungen zu finden, ohne die Fertigung der Trägersegmente umzustellen. 

Turmvarianten für verschiedene Einsatzzwecke und Standortbedingungen.

Funkstandorte

In unserer Broschüre erfahren Sie mehr über Türme und Masten für Funkstandorte. 

Das Video zeigt konzeptionell die Montage und den Aufbau eines 150m hohen Turms. Sämtliche BSH-Elemente wiegen weniger als 8t und können mit einem Mittellast-Kran an die richtige Position gehoben werden. 

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Lageenergie-Speicher

Die Kombination aus unserer schwingungsdämpfenden Turmgeometrie und der Verwendung von Brettschichtholz als dominierenden Werkstoff, ermöglicht die Aufhängung einer Masse, die über eine Kupplung mit dem Generator verbunden ist. Auf diese Weise kann überschüssige elektrische Energie für das Anheben der Masse verwendet werden. Bei zu geringer Netzauslastung, beispielsweise an einem wolkigen und windstillen Tag, kann die nun gespeicherte potentielle Energie (Lageenergie) durch Absenken wieder in elektrische Energie umgewandelt und in das Netz eingespeist werden. Je nach Turmhöhe und Masse lassen sich so bis zu 150 kWh verlustfrei speichern und annähernd verzögerungsfrei abrufen. 
Windenergieanlagen sind schwingende Systeme, die durch externe Kräfte angeregt bzw. aus der Ruhelage verschoben werden können. Diese Anregungen müssen stets stark gedämpft werden, da es durch periodische Verschiebungen aus der Ruhelage im schlimmsten Fall zu einer sogenannten Resonanzkatastrophe bzw. zum Kollaps einer WEA kommen kann. Das passiert, wenn die Erregerfrequenz(-en) einem Vielfachen der Eigenfrequenz(-en) entspricht.
Eine hängende und aus Sicherheitsgründen geführte Masse im Inneren des Turms einer WEA zu installieren, würde in Abhängigkeit der Höhe stets zu Eigenfrequenzverschiebungen der gesamten Anlage führen. Das Spektrum der Erregerfrequenzen würde schlicht zu breit werden, um ökonomisch sinnvoll Stahlrohrtürme zu bauen.