Treibhausgase

Das wohl bekannteste Treibhausgas ist Kohlenstoffdioxid (CO₂).
Ein Gas, das unter anderem direkt den Treibhauseffekt in der Atmosphäre und den pH-Wert der Meere beeinflusst. Bei einer steigenden Konzentration verbleibt mehr Wärmestrahlung in der Atmosphäre als ins Weltall entweicht, wodurch es letztlich zu einer Erwärmung kommt. In Gewässern führt eine steigende CO₂-Konzentration zu einem sinkenden pH-Gehalt und somit zu einer Versauerung.
Für Pflanzen ist CO₂ hingegen ein lebensnotwendiges Spurengas. Der Stoffwechsel (Photosynthese; Rubisco) einer Pflanze wandelt mit Hilfe von Strahlungsenergie CO₂ zu Glucose unter Ausscheidung von Sauerstoff (O₂) um. Dabei verbleibt der Kohlenstoff (C) in der Pflanze und der Sauerstoff wird wieder an die Umgebung abgegeben. Auf diese Weise wird und wurde die Atmosphäre erst mit dem für uns lebensnotwendigen Sauerstoff angereichert.

Neben CO₂ gibt es noch viele weitere Treibhausgase wie Wasserdampf, Stickstoff, Ozon oder Methan. 

Holz als Baumaterial 

Für Jahrtausende war Holz einer der wichtigsten und wertvollsten Rohstoffe der Menschen. Dies liegt zum einen an der Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten und zum anderen an der Tatsache, dass es der einzige Rohstoff ist, der in nennenswertem Umfang nachwächst. Im alten Ägypten war es lange Zeit so wertvoll, dass ein Großteil des Bauholzes aus alten Häusern renoviert wurde und wieder in Neubauten zum Einsatz kam. Mit Beginn des Zeitalters der großen Entdeckungen wurden große Teile der Wälder Europas für den Schiffsbau gerodet. Es heißt, dass Island vor der Ankunft der Wikinger größtenteils bewaldet war. Heute muss man dort lange nach einem Baum suchen. 
Seit der industriellen Revolution ist Holz allerdings vor allem durch nun leichter zugängliche Metalle verdrängt worden. Erst seit einigen Jahren führen moderne Produktions- und Simulationsverfahren zu einem sukzessiven Umdenken und einer kleinen Renaissance des Holzbaus. 

Mit der Erfindung von Brettschichtholz wurde ein Werkstoff geschaffen, der ein homogenes und normierbares Materialverhalten aufweist. Der Bau großer tragender Bauelemente wurde nun möglich und findet sich dank eines vorteilhaften Verhältnisses aus Gewicht und Belastbarkeit zum Beispiel bei Überdachungen mit sehr großen Spannweiten. Aus ökologischer Sicht hat Holz als Baumaterial den Vorteil, dass es ca. eine Tonne Kohlenstoff pro m³ speichert.

Recycling von WEA

Windenergieanlagen haben eine begrenzte Lebensdauer von meist 20 Jahren. Mit fortschreitendem Alter steigt der Wartungsaufwand und somit sinkt die Rentabilität einer WEA. 
Der Rückbau einer WEA ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Betreiber oder beauftragte Rückbaufirmen versuchen durch den Verkauf wertvoller Materialien und Bauteile wie Dauermagneten, Kupferdrähten und Transistoren einen Teil der Kosten zu kompensieren.
Ein Großteil des Materials von WEA entfällt auf die Türme. Diese bestehen meist aus Stahlrohrsegmenten, die nach dem entlacken eingeschmolzen und wiederverwendet werden können. Sowohl die Herstellung als auch das Recycling von Stahl ist energetisch sehr aufwändig und mit vielen Arbeitsschritten verbunden. 
Die Rotorblätter bestehen, größtenteils aus Glasfaserverbundwerkstoffen die nur mit sehr großem Aufwand recycelt werden können. Mit zunehmender Rotorblattlänge kommen vermehrt leichtere Kohlefaserverbundstoffe zum Einsatz. In Staaten mit weniger rigiden Entsorgungsvorschriften als in Deutschland werden ausgediente Rotorblätter häufig vergraben. 

Die Fundamente von WEA bestehen in der Regel aus Stahl-Beton und werden ebenfalls komplett zurückgebaut. Hierbei enstehen die größten Kosten, da sich Beton nur schlecht recyclen lässt.  

Um die Rückbaukosten erheblich zu senken und vor allem den Kohlenstoff weiter im Holz gespeichert zu lassen, entwickeln wir Konzepte einer sinnvollen Nutzung der Turmsegmente nach dem Rückbau.